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Attacken auf Windows: Vorsicht vor präparierten Office-Dokumenten

Derzeit haben es Angreifer auf eine Sicherheitslücke in Windows abgesehen. Standardmäßig sollten aber Schutzmaßnahmen greifen.

Angreifer bringen zurzeit gezielt präparierte Microsoft-Office-Dokumente in Umlauf, die nach dem Öffnen Windows-Computer mit Schadcode infizieren. Mit den Standardeinstellungen von Office sollten laut der Aussage von Microsoft zusätzliche Schutzmaßnahmen die aktuellen Angriffe verhindern. Admins können Systeme über einen Workaround absichern.

Die einer Warnmeldung von Microsoft zufolge mit dem Bedrohungsgrad "hoch" eingestufte Sicherheitslücke (CVE-2021-40444) betrifft die HTML-Rendering-Engine MSHTML von Windows. Diese setzt neben dem Internet Explorer auch Microsoft Office ein. Von der Lücke sind Windows 8.1 bis 10 und Windows Server 2008 bis 2019 betroffen.

Auf die Lücke sind mehrere Sicherheitsforscher unter anderem von Expmon gestoßen. Sie berichten, dass wenn Opfer eine Office-Datei öffnet, der Internet Explorer eine von Angreifern kontrollierte Website öffnet. Über ein darauf platziertes ActiveX-Steuerelement kommt dann ein Trojaner auf Computer.

Standardmäßig öffnet Office Dokumente aus dem Internet aber in einem abgesicherten Modus. Außerdem soll der Schutzmechnanismus von Office Application Guard Dokumente isolieren und so Microsoft zufolge Angriffe dieser Art verhindern.

Generell gilt, dass man keine Dateien aus unbekannten Quellen öffnen sollte. Auch wenn ein E-Mail-Absender bekannt ist, sollte man sich kurzschließen, ob dieser die Datei wirklich versendet hat. Außerdem sollte man nicht, ohne nachzudenken, auf Links in Mails klicken.

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Quelle: heise.de